MAW 2013

Die Vorgeschichte zur Mittelalterwoche 2013 beginnt mit dem ersten Hörspiel: Der Graf ist auf dem Weg nach Mainz, um dem Kaiser für die Verhältnisse in seiner Grafschaft Rede und Antwort zu stehen. Diese Geschichte setzt sich in den weiteren Hörspielen fort und wird ergänzt durch kleine Zwischenspiele auf Facebook. Damit ihr alles in der richtigen zeitlichen Reihenfolge findet, ist es unten in eben dieser aufgelistet.

Doch keine Sorge ob der langen Texte: Natürlich muss niemand die ganze Geschichte kennen, um sich auf der MAW wohl zu fühlen. Diese kleinen Erzählstücke sind als Appetithäppchen gedacht, doch niemand sollte sich gezwungen fühlen, sie zu studieren.

In diesem Sinne nun: Viel Spaß mit den Werken unserer Federn hier!

Auf der Mittelalterwoche selbst begann Graf Philipp mit der Suche nach einer Ehefrau, denn eine solche ist ja notwendig, um einen Erben zu zeugen. Er bat seinen alten Freund, den Grafen von Homburg, um die Hand seiner Tochter. Dieser willigte ein, denn obwohl Philipp nicht mehr der jüngste war, war er dennoch eine gute Partie.

Doch eine in der Grafschaft wohnhafte Hexe hatte eine andere Idee, denn sie war selbst in den Grafen verliebt. Wenn sie ihn nicht haben konnte, sollte ihn niemand haben, dachte sie! Und so verzauberte sie den Stadtrat Leopold, auf das er den Grafen töte. Zunächst schien der Plan auch aufzugehen – Philipp entkam zwar den ersten Anschlägen durch reines Glück, aber früher oder später musste es ja klappen.

Als Leopold allerdings die Grafentochter erblickte, fiel der Zauber sofort von ihm ab, denn er verliebte sich auf den ersten Blick in sie, und sie sich in ihn, und die Liebe übertrumpft jegliche Zauberei. Nun wollte er den Grafen zwar nicht mehr töten, aber seine Angebetete war noch immer mit Philipp verlobt.

Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen lösten sich aber alle Probleme in Wohlgefallen auf. Die Hexe wurde gefasst, und im Austausch gegen ihr Leben verriet sie, dass Leopold der uneheliche Sohn Philipps war. Da er nie allzu viel Wert auf Zeremonie legte und eigentlich auch nicht geneigt war, wieder zu heiraten, erkannte der Graf seinen Sohn kurzerhand an, und die Hochzeit der Kinder der Grafen zu Rieneck und zu Homburg fand bereits am nächsten Tag statt. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage… oder zumindest bis 2015.

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